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Petra Mühlenbrock

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Viele kamen zum Thementag „Spiritualität im Alltag der Waldorfschulen“

Am 8. Oktober veranstaltete die LAG Waldorf NRW gemeinsam mit der AGiD den ersten Thementag des neuen Schuljahres am Waldorf Institut Witten Annen.

Das Thema brannte offenbar vielen auf dem Herzen, denn die Runde war erstaunlich groß. Nach einer durch Klaus-Peter Freitag (ADiD) humorvoll angeleiteten Aufwärmphase starteten die ersten (sehr lebhaften) „Murmelgruppen“: Lebt überhaupt Spiritualität in den Kollegien? Wie lebe ich sie persönlich? Wie notwendig ist sie? Das sich anschließende Plenum ließ erkennbar weden, dass in vielen Kollegien zwar der Wochenspruch gelesen wird, dieser aber – mehr oder weniger verstanden – lediglich den Beginn der Konferenzen markiert. Wichtiger erschienen in diesem Zusammenhang als Zugang die Schülerbesprechungen, von denen sich alle Teilnehmenden wünschten, dass sie öfter stattfinden sollten.

Es schlossen sich im Laufe des Thementags verschiedene Meditationsübungen an, an denen mit Freude und Offenheit teilgenommen wurde. Am Ende erklärte Gerhard Stocker (AGiD) ein von ihm ersonnenes Konzept: Maximal drei Teilnehmer*innen einer Kleingruppe verabreden sich einmal wöchentlich und tauschen sich – zuhörend und erzählend – über ihre Erfahrungen aus. Dieses Konzept wird bereits, wie G. Stocker berichten konnte, mit Erfolg umgesetzt.

Die Teilnehmer*innen des Thementags ließen sich dazu ebenfalls motivieren! Am 4. März will man sich also erneut zur Fortsetzung des Themas treffen und dann über gemachte Erfahrungen austauschen.

So wurde schließlich ein zeitlicher Bogen geschlossen, der sich durch die Tagung zog: Von der Vergangenheit (Austausch über gemachte Erfahrungen) über die Gegenwart (Meditationsübungen) hin zur Zukunft (Gründung von Kleingruppen und Treffen im März). Den auf diese Weise strukturierten Thementag moderierte Petra Mühlenbrock (LAG NRW).