Der Begriff Selbstverwaltung wird vielschichtig erlebt. Für viele ist das Organisationsprinzip ein zentraler Kern der Waldorfschulen – für manche ist es (zugleich) eines ihrer wesentlichen Probleme. Dabei haben sich die übergeordneten Ideen wenig verändert, die Praxis meist schon. Heute unterscheiden sich die kollegialen Führungsmodelle an den Schulen häufig sehr.
Es geht daher zunächst um die Idee der Selbstverwaltung und ihre 100-jährige Geschichte. Vor allem aber werden konkrete Waldorfschulen vorgestellt, die für sich lebbare Führungsarchitekturen, Delegationsprinzipien und Formen der Personalarbeit gefunden haben. An den unterschiedlichen Beispielen werden grundlegende Prinzipien deutlich, die auch Kompass für andere Schulen sein könnten.
Deshalb wird immer wieder der Vergleich zur eignen Praxis gesucht und Raum für kollegialen Austausch sein. Welche Erfahrungen und Probleme finden sich an den Schulen? Welche Entscheidungsformen und Strukturen haben sich bewährt? Und wo kann man voneinander lernen?

Die Referentin Dr. Elisabeth Wispler ist vielen durch ihr Buch „selbstverwalten“ ein Begriff. Sie wird mit einem Vortrag das Thema einleiten und im Anschluss mit den Anwesenden in einen (hoffentlich lebhaften!) Austausch treten.
Wir beginnen anders als sonst um 15.30 Uhr, Ende 18.00 Uhr. In der Pause ist selbstverständlich für Kuchen und Getränke gesorgt.
Beginn: 15.30 Uhr
Ende: 18.00 Uhr
Ort: Musiksaal der Rudolf-Steiner-Schule in Witten, Billerbeckstraße 2